Social Media – Segen oder Fluch?

Social Media – Segen oder Fluch

Social Media – Segen oder Fluch? Die sozialen Medien sind in der heutigen Zeit ja absolut nicht mehr wegzudenken. Wer war nicht schon mal auf Facebook, Instagram und Twitter oder? Um mal nur einige zu nennen. Zu meiner Teeniezeit gab es noch das Telefon mit Wählscheibe, mit dem meine Mutter ewiglange Gespräche mit ihrer Schwester führte. WhatsApp gabet da noch nicht (haha). Mein Gott, ist das lange her.

Als die ersten Smartphones rauskamen, hinkte ich noch mit einem Nokia-Handy hinterher. Bis mir meine Tochter ihr gebrauchtes iPhone 3G schenkte. Davon und von den Apps war ich so fasziniert, dass ich – weil ich am lesen war – meine Haltestelle verpasste und zurücklaufen musste. Mittlerweile ist mein jetziges iPhone das dritte, mit dem ich viel in den sozialen Medien unterwegs bin. Obwohl ich Facebook fast ausschließlich am Computer benutze.

Facebook & Instagram

Diese beiden Apps nutze ich – regelmäßig. Facebook nach der ersten Zigarette und einem Kaffee, um mich zu informieren. Der Konsum von FB ist seit Corona enorm angestiegen. Dort versorgen mich die Nachrichtenportale, denen ich folge, mit allem, was ich wissen muss und will. Ich benutze Facebook also nicht, um zig Freunde zu haben. Sondern einzig und allein, um mir Infos zu holen. Ok, das eine oder andere Katzen-/Hundevideo schaue ich mir dort auch an.

Und als ich selbstständig war, war FB auch wirklich hilfreich. Denn in dieser Zeit (2018) kam die DSGVO, und ich konnte mir dort sämtliche Infos holen (in verschiedenen Gruppen), um meine Website DSGVO-konform zu gestalten. Bei all diesen technischen Dingen waren da Leute vor Ort, die genau erklärten, wie man was wo machen musste. Ich lernte also eine Menge dazu. Das war schon mal ein Segen und kein Fluch.

Instagram benutze ich meist abends in den Werbepausen beim Fernsehen. Dort folge ich Künstlern, Designern – kreativen Leuten halt. Und die sind alle verdammt kreativ und schaffen Werke, die schön anzusehen sind und von denen ich mich inspirieren lassen kann. Die anderen, denen ich dort folge, sind ebenfalls Nachrichtenkanäle sowie Leute, die ich kenne. Also auch schon mal ein Segen.

Twitter

Für Twitter mache ich einen separaten Absatz, da dort in den vergangenen Tagen und Wochen Dinge geschehen sind, die ich nicht für möglich gehalten hätte. Bislang war Twitter für mich ein Unterhaltungsprogramm, welches ich mir immer vor dem Einschlafen gebe. Ich folge dort u.a. Privatleuten, die teils lustige Geschichten erzählen. Oder ein bisschen skurril sind. Na, auf alle Fälle unterhaltsam.

Ich folge dort auch einem Journalisten, der Deutscher ist, aber (wie sag’ ich das jetzt am besten?) …nicht so typisch deutsch aussieht. Jedenfalls ist er sehr aktiv auf Twitter und das, was er zu sagen hat, gefällt nicht jedem. Ok, das muss ja auch nicht, aber wenn er dann rassistisch angegangen wird und zu „hören” bekommt, dass er sein Maul halten soll, sonst würde er vernichtet, die Mafia würde immer und überall lauern! Dann ist sowas gar nicht lustig. Oder wenn ein anderer sein Gesicht mit einem Affen vergleicht. Dann ist auch das nicht lustig, sondern alles rassistische Kackscheiße! Da bekomme ich ja schon Magenkrämpfe von…🤢

Er ist jedoch nicht der einzige. Eine schwarze Aktivistin – Mutter von 4 Kindern – bekam sogar Morddrohungen und sah sich gezwungen, umzuziehen, weil irgendjemand ihre Adresse öffentlich gemacht hatte. Was ist das für ein scheiß Deutschland, in dem wir leben? Was sind das für Menschen, die so etwas tun?

Social Media – Segen oder Fluch?

Ich denke, ich kann mit Fug’ und Recht behaupten, dass es beides ist – leider eben auch Fluch. Die beiden betroffenen Personen lassen sich aber Gott sei Dank nicht davon abhalten, weiterhin aktiv zu sein. Machen auch wir das Beste draus.

♥️

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